Kommunikative Herausforderungen in der Schweißtechnik-Ausbildung – Beitrag zum DVS-Kongress am 17.09.2019 in Rostock

Veröffentlicht: 18.09.2019

Einen Kongressbeitrag mit ganz neuen – weil interdisziplinären – Berührungspunkten durfte Ninette Pett am Dienstag zum DVS-Schweißtechnik-Kongress in Rostock liefern: Gemeinsam mit Prof. Jean-Pierre Bergmann (FG Fertigungstechnik, TU ILmenau) hatte sie im Vorfeld einen Beitrag für den Tagungsband zu den Auswirkungen der Digitalisierung in der Schweißtechnik-Ausbildung vorbereitet.

Vor dem überwiegend technisch-versierten Publikum des Schweiß-Kongresses thematisierte sie die Herausforderung an die Ausbildung, neben technischen Inhalten auch die Wahrnehmung, Einstellung und Wissen von Ausbildern und Auszubildenden ggü. digitalen Prozessen und selbstlernenden Arbeitsmitteln zu berücksichtigen. Denn: Veränderungsprozesse können nur erfolgreich gestaltet werden, wenn die betroffenen Akteure rechtzeitig eingebunden werden. Mit Blick auf automatisierte bis hin zu völlig autonomen Fertigungstechniken sollte also der Fokus zunächst auf den Ausbildern selbst liegen. Hier können insbesondere im Rahmen der digitalen Transformation, ihrer hohen Komplexität und Dynamik und der damit einhergehenden Veränderungen an Qualifikationsprofile schnell Unsicherheiten bzw. Widerstände aufkommen, die an die Auszubildenden vermittelt werden können und ihre erfolgreiche Einführung erschweren. Der Tagungsbeitrag folgt als Blogbeitrag in den nächsten Tagen unter: https://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/digitalblog


Veränderungskommunikation im Rahmen der Digitalisierung: Wie Mitarbeiter erfolgreich neue Technologien annehmen

Wie digitale Veränderungsprozesse auf Mitarbeiter wirken, erklärte Ninette Pett am 17. September 2019 zur IHK-Veranstaltung in Ilmenau den Mitgliedern und Gästen des Regionalausschusses.

Es reiche hierbei nicht, allein das technische Knowhow zur Nutzung von VR-Brillen und vernetzter Software zu vermitteln – vorher ist ein langer kommunikativer Prozess der Mitnahme erforderlich, um das Wissen, die Einstellung und das Verhalten der Beteiligten für eine erfolgreiche Umsetzung zu öffnen. „Der Mensch ist keine Maschine und reagiert auch nicht nach Wunsch auf Knopfdruck“ – daran ändere auch die neue Arbeitsanweisung nichts.

Die Annahme von Innovationen hängt maßgeblich von deren Wahrnehmung ab – hier müssen die Maßnahmen der internen Kommunikation ansetzen. Weiterlesen im aktuellen Beitrag des Kommunikationsblogs des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau: https://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/digitalblog/34-fachbeitraege/150-zwischen-neugier-und-unsicherheit-wie-der-mittelstand-veraenderungsprozesse-besser-meistern-kann