DPRG-Landesgruppe Sachsen-Anhalt um Thüringen erweitert – Ninette Pett zur stellvertretenden Landesgruppenvorsitzenden gewählt

Veröffentlicht: 21.06.2017

Auf der Mitgliederversammlung der DPRG-Landesgruppe Sachsen-Anhalt am 19. Juni in Halle wurde der Antrag angenommen, die Landesgruppe in ihrer Bezeichnung um das Bundesland Thüringen zu erweitern und damit den erweiterten Wirkungskreis der Arbeitsgruppe deutlich hervorzuheben. Diese Idee lässt sich auf das Engagement der Thüringer Kollegen zurückführen, die Verbandsstruktur im Freistaat sichtbar zu entwickeln. Der DPRG hat sich als Berufsverband für alle Kommunikations- und PR-Fachleute dem Austausch von fachlichem Knowhow verschrieben und möchte in Zukunft dort auch aktiver werden.

Im Sinne dessen erfolgte die Wahl von Ninette Pett zur stellvertretenden Landesgruppenvorsitzenden der neuen Landesgruppe Sachsen-Anhalt/Thüringen. In Ihrer Funktion möchte sie die Vernetzung der Thüringer Branchenkollegen voranbringen und den Austausch zu Branchenthemen fördern. Bereits Anfang des Jahres hatte sie zu diesem Zweck eine Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, auf der Profis aus Theorie und Praxis der Kommunikation zusammengebracht wurden. Der nächste Termin ist für September geplant.


Neuzugang im Team: Marvin Weigt

Veröffentlicht: 09.05.2017

Wir begrüßen ein neues Mitglied im Team: Der duale Student Marvin Weigt wird Pett PR ab sofort am Standort Leipzig vertreten und gleichzeitig das Team des BVMW um Patrick Paul und Kirsten Bremer in der Social Media Kommunikation unterstützen. In der sächsischen Metropole absolviert der 21-jährige gerade sein Studium der BWL mit der Hauptrichtung Marketingkommunikation. Herzlich Willkommen!



Ein Vorbild für interne Unternehmenskommunikation: IHI Charging Systems in Ichtershausen

Veröffentlicht: 21.03.2017

Am 15. März besuchte Geschäftsführerin Ninette Pett den Automobilzulieferer IHI Charging Systems in Ichtershausen am Erfurter Kreuz, wo Werkleiter Dr. Daniel Bader das Unternehmen und seine Maßnahmen der internen Kommunikation vorstellte.

In zahlreichen Charts werden hier die Mitarbeiter aktuell und regelmäßig über den Stand der Produktion, den Status der Zielerreichung sowie der Qualitätssicherung informiert. Zudem werden regelmäßig teamübergreifende Gespräche abgehalten, um gemeinsam Probleme aufzudecken und zu lösen. „Wir sitzen alle in einem Boot – taucht ein Problem auf, so gilt es, dieses gemeinsam zu lösen“, erklärt Bader. „Unser Ziel ist es, unsere Mitarbeiter zu befähigen, jederzeit einen guten Job machen zu können – das geht nur, wenn wir uns permanent miteinander abstimmen. Die Kommunikation der Teams wird damit zum wichtigsten Zahlungsmittel der betrieblichen Wertschöpfung.“ Kommunikationsberaterin Pett lobte die hervorragende interne Kommunikation und die zeitlichen Ressourcen, welche hierfür aufgebracht werden. „Nicht viele Unternehmen im Mittelstand haben erkannt, was gute und regelmäßige Kommunikation intern wie extern ausrichten kann und nehmen sich daher auch oft nicht die Zeit dafür – in Kommunikationszeitalter, wo eine Information bares Geld wert ist, ein grober Fehler.“

Vor diesem Hintergrund soll IHI im kommenden Frühjahr als Best Practise Beispiel im Rahmen der Thüringer DPRG-Netzwerkveranstaltungen (Berufsfachverband Deutsche Public Relations Gesellschaft) vorgesestellt werden. Hier treffen sich Thüringer Kommunikatoren regelmäßig zum fachlichen Austausch, diskutieren aktuelle Trends und hören wertvolle fachliche Impulse aus Wissenschaft und Praxis. Informationen zu den Veranstaltungen erhalten interessierte Kommunikatoren unter 03621 / 510 470 sowie per Mail an info@pett-pr.de. Zur Netzwerkveranstaltung im Januar geht´s hier entlang.

 

 


Polygone und das „Arschgeweih“ der Mediengestaltung

Veröffentlicht: 28.02.2017

Wir freuen uns an dieser Stelle einen Beitrag von unserer Partnerin Jana Rogge, Grafikdesignerin aus Weimar, zu teilen und wünschen viel Freude beim Lesen!

Immer um den Jahreswechsel herum kursieren in der Gestalterwelt die Prognosen über die grafischen Trends des kommenden Jahres. Ganz besonders deutlich lassen sich Trends und Moden bei der Verwendung von Bildern und der Gestaltung von Logos verfolgen. In der Anzeigen- und Plakatwerbung, aber auch im Editorial Design werden Text-Bild-Kompositionen und Bildästetiken eingeführt, die dann als Trend schnell die Runde machen. Innerhalb weniger Monate werden sie zu einem gefühlten Standard, ohne den kein neu erstelltes Design mehr als modern gelten darf, bevor sie spätestens zwei Jahre später auch vom allerletzten Wald-und-Wiesen-Gestalter zitiert und damit endgültig zum „Arschgeweih des Grafikdesigns“ werden. Wie beim Namensgeber, dem Steiß-Tattoo der späten 90er Jahre, ärgern sich am Ende diejenigen am meisten, die seinerzeit einfach nur modern sein wollten und damit ungewollt als Trendsetter für ein Massenphänomen wurden.

Oversized Letter, Polygone, HDR-Effekte, Flat Design – das sind ein paar der Schlagwörter aus den letzten Jahren, die uns in diesem Zusammenhang vielleicht geläufig sind. Wenn man das alles mit etwas Abstand betrachtet, wird schnell deutlich, wie und woraus diese Trends meistens entstehen. Sagt ein Grafiker zum anderen: Ich kann was, was du nicht kannst. Als in den 90er Jahren in der Layout- und Entwurfsarbeit gerade der Übergang vom Skizzieren und Schnipselkleben zum digitalen Entwurf stattfand, wurde die Kunst der detaillierten Vektorzeichnung hoch gehandelt. Sauber skalierbare Outlines statt Pinselstriche, Schatten und Verläufe waren damals nur denen möglich, die handwerklich die Nase vorn hatten. Leute meiner Generation müssen fast ausnahmslos leicht beschämt zugeben, dass sie alle mal in ihren Anfangszeiten mit Word die Überschriften regenbogenbunt durch die Gegend gezerrt haben und das Ergebnis toll fanden. Warum? Weil wir es konnten.

Nicht anders ist es auch heute. Nachdem Vektorzeichnung keine Kunst mehr und eine saubere Typo nicht mehr Ergebnis der Ausbildung, sondern hauptsächlich der guten Software ist, verlagert sich das Schlachtfeld des Wettrüstens in die digitale Bildbearbeitung. In den letzten Jahren ging es hier um Farbräume, Bildfilter und die Vermischung von realem und konstruiertem Material. Überzeichnete Szenerien, die wir vor ein paar Jahren als furchtbar kitschig empfunden hätten, hatten eine Renaissance, Typografie wurde mehr als Schmuckobjekt denn als Text verarbeitet und Zeichnungen wurden bis auf einfache Linien reduziert.

Natürlich lässt sich nie exakt vorhersagen, welcher neue Hype zu einer großen Trendwelle wird, aber mit dem schon vorher genommenen Abstand lässt die Glaskugel schon ziemlich eindeutige Umrisse für die kommenden Monate erkennen. Überlegen wir mal: Was kann der Supergrafiker heute, was die meisten seiner Kollegen nicht (mehr) können? Zeichnen, schreiben, malen. Wir dürfen uns auf noch mehr Pinselschriften, Handzeichnungen und Skizzen freuen. Übermalte Bilder und Grafiken, die nicht mehr aus dem Bildkatalog gefallen sein können, möglichst eng am Sujet sind und keinesfalls mehr in das Schubfach „Symbolbild“ passen. Wissen Sie noch, was ein Stock-Foto vor 20 Jahren kostete? Damals hat man dreistellige Summen für ein Editorialbild ausgeben müssen und dafür armdicke gedruckte Kataloge gewälzt. Heutzutage sind Fotos über Microstock-Archive für 5 € zu haben und der Semiprofi zieht sich einfach mit Google ohne Rücksicht auf Nutzungsrechte eine bunte Bilderwelt ins Layout. Ein Bild, was direkt „für den Text gemacht ist“, wird zum Qualitätsmerkmal werden. Ebenso müssen Texte authentischer werden, weil der Rahmen, in dem sie sich präsentieren, immer beliebiger wird.

Fragt man also nach einem modernen Design, lautet die Antwort: Entscheiden Sie sich bitte. Entweder wir surfen auf der Welle der aktuellen Trends – dann müssen wir in Kauf nehmen, unser Erscheinungsbild regelmäßig zu ändern – oder wir schaffen etwas Zeitloses, was abseits von Moden Bestand haben kann. Auf die zweite Variante gibt es nur eine, aber dafür eine einfache Antwort: Spitzenqualität nach handwerklicher Tradition.

 


Verfolgen Sie uns? Der Pett PR Newsletter

Veröffentlicht: 16.02.2017

Es ist nicht immer einfach, im Geschäftsleben den Überblick über Themen und Neuigkeiten von Belang zu behalten. Damit Sie nichts verpassen, bietet Pett PR deshalb ab sofort einen kostenlosen Newsletter an, der kompakt und unterhaltsam praxisrelevante Inhalte vermittelt.

Zusammen mit der Gothaer Webmanufaktur Coderider sowie Grafikdesignerin Jana Rogge aus Weimar fassen wir darin Trends & aktuelle Themen aus den Branchen Unternehmenskommunikation, Design und Web-Programmierung für Sie zusammen, damit Sie ganz einfach den Durchblick behalten.

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Jahresauftakt der Thüringer Kommunikatoren

Veröffentlicht: 18.01.2017

Wissenschaft und Praxis des Kommunikationscontrollings vereint bei erster Thüringer DPRG-Veranstaltung

Am 12. Januar 2017 trafen sich interessierte PR-Fachleute zur ersten Thüringer DPRG-Veranstaltung in der Gothaer Agentur für Arbeit. In zwei Impulsvorträgen erörterten dort Dr. Mark-Steffen Buchele (buchele cc GmbH, Leipzig) als Experte für Kommunikationscontrolling sowie Mario Greiner, Pressesprecher und Marketingverantwortlicher der Agentur für Arbeit, wie Kommunikation nach allgemein akzeptierten Bewertungsrichtlinien messbar und vergleichbar gemacht werden kann. Gleichzeitig konnte mit dieser ersten Veranstaltung auch der Auftakt des DPRG-Netzwerkes in Thüringen gefeiert werden. Auf Initiative von PETT PR Gesellschaft für Unternehmenskommunikation mbH & Co. KG wurden hierzu in den vergangenen Monaten Kommunikationsverantwortliche im Freistaat angeschrieben und eingeladen: „Das Interesse zum fachlichen Austausch ist recht groß – leider gab es aber bislang keine Plattform für die Thüringer PR-Szene und ihren Nachwuchs“, bedauert Geschäftsführerin Ninette Pett.

Die gemeinsam von Pett PR und der Agentur für Arbeit initiierten Auftaktveranstaltung konnte daher erstmals Kommunikatoren und PR-Verantwortliche aus dem Freistaat und angrenzenden Bundesländern zusammenzuführen, um zu einem Fachthema zu diskutieren. „Die Kommunikationsbranche hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, die Anforderungen an den Job des Kommunikators sind im Zuge der Digitalisierung enorm gestiegen – vor diesem Hintergrund wächst auch die Notwendigkeit, sich fachlich intensiver auszutauschen, das Rad nicht allein neu zu erfinden“, so Pett. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, im nächsten Jahr die Infrastrukturen für ein solches berufliches Netzwerk in Thüringen zu schaffen.

„Die Fähigkeit, Kommunikation zu planen, zu steuern und zu kontrollieren ist die Basis für das Vertrauen der Unternehmensführung in das Kommunikationsmanagement, wenn dieses einen Platz am Tisch der unternehmerischen Entscheidungen einnehmen soll“, machte Pett die Bedeutung von Kommunikation von und in Unternehmen in ihrer Ansprache deutlich.  „Wir müssen uns deshalb wie jeder andere Unternehmensbereich die Frage stellen: Welchen Beitrag leisten wir mit unserer Arbeit zum Unternehmenserfolg?“

In diesem Sinne erhielten die Teilnehmer zum Neujahrsauftakt nicht nur eine theoretische Einführung in das Kommunikationscontrolling, sondern diskutierten am praktischen Beispiel der Medienresonanzanalyse der Agentur für Arbeit, wie eine informationsgerechte Bewertung von Kommunikationsleistungen aussehen kann. „Impulse wie diese sollen dazu beitragen, den Berufszweig PR auch in kleineren und mittelständischen Unternehmen zu etablieren und zu professionalisieren“, erklärt Pett das Ziel der Netzwerkveranstaltungen. Das große Interesse der eingeladenen Kommunikatoren zeigte, dass dieses Vorhaben in Thüringen Anklang findet. Der Vorsitzende der DPRG-Landesgruppe Sachsen-Anhalt, Reinhard Artus, lobte das Programm der Veranstaltung:  „Sowohl der theoretische Exkurs zum Thema Kommunikationscontrolling durch Herrn Dr. Mark-Steffen Buchele wie auch die von Herrn Mario Greiner präsentierten Einblicke in die Praxis zeichneten sich durch eine hohe Qualität aus. Dies wurde auch im Rahmen der anschließenden Diskussion sehr deutlich.“

Nach dem Auftakt sind für dieses Jahr somit noch drei weitere Veranstaltungen geplant: eine „Agentour“ mit dem PR-Nachwuchs im Juni, ein weiterer Vortragsabend aus theoretischen und praxisnahen Komponenten sowie ein Jahresabschluss mit Planungsgesprächen für das nächste Jahr. Langfristig steht die Gründung eines Thüringer Landesverbandes auf der Agenda, um die Kommunikationsbranche im Freistaat stärker zu vernetzen und die weißen Flecken auf der DPRG-Landkarte zu füllen. Ninette Pett zeigt sich zuversichtlich: „Ob wir es schon dieses Jahr schaffen, in Thüringen einen Landesverband aufzubauen, wird sich in den nächsten Monaten zeigen – in jedem Fall aber wollen wir eng mit den Kollegen der angrenzenden Landesverbände zusammenarbeiten und den Austausch untereinander sowie zwischen Wissenschaft und Praxis fördern.“

Wenn Sie gerne in den Verteiler aufgenommen werden möchten, senden Sie eine kurze E-mail an info@pett-pr.de und wir halten Sie über die folgenden Veranstaltungen auf dem Laufenden!


„Auf gelebte Erfahrung aufbauen“ – Pett PR im Wirtschaftsmagazin der IHK

Veröffentlicht: 10.01.2017

Von der Erfahrung gestandener Unternehmer profitieren, darum geht es beim Mentoring. Auch Ninette Pett konnte in der Anfangsphase ihres Unternehmens auf die Hilfe eines Mentors zurückgreifen und schätzt diese Art des persönlichen Wissenstransfers. Aus diesem Grund steht sie heute selbst als Mentorin Gründern zur Seite dafür erhielt sie kürzlich die Thüringer Mentorennadel.

Erfahren Sie mehr zum Thema im aktuellen Artikel des IHK-Wirtschaftsmagazins.

Team - Ninette Pett