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Verbinden, was voneinander abhängt

Veröffentlicht: 20.10.2020

Interne Kommunikationsprozesse sind in Corona-Zeiten zur Baustelle so mancher Unternehmen geworden. Plötzlich fällt auf, wer unmotiviert ist, Dienst nach Vorschrift leistet, sich nicht an Prozessen beteiligt oder Informationen für sich behält.

Die Informationskette funktionierte so lange, wie man gemeinsam unter einem Dach saß – der Kontrolle der Geschäftsführung ausgesetzt. Wen wundert es da, dass das Wort Home Office so manchem Geschäftsführer den Blutdruck nach oben treibt.

 

Interne Kommunikationsprozesse beschreiben nicht etwa die Arbeit der Telefonanlage. Es handelt sich vielmehr um ein komplexes Netzwerk aus Informationsflüssen, die zur Leistungserstellung (Angebot – Produktion – Logistik – Abwicklung – Service etc.) notwendig sind oder aber diese begleiten (Personal – Buchhaltung – IT – Marketing – PR etc.) Ein Geflecht aus Informationen, die  – sofern zur rechten Zeit in der richtigen Form am richtigen Ort – für einen reibungslosen Prozessablauf sorgen.

 

Doch nicht nur das: Mitarbeiter, die in  Prozesse und Entscheidungen eingebunden sind, sind informierter, motivierter, engagierter und eher bereit, Verantwortung zu übernehmen bzw. sich an Entscheidungen zu beteiligen. Information und Motivation bilden also auch die Grundlage für Optimierung und Innovation im eigenen Haus. Denn wer sonst, wenn nicht die Mitarbeiter selber wissen, wie der Sand ins Getriebe kommt.

 

Dass ein solcher Austausch viele Jahre zum Selbstläufer (oder eben auch nicht) wurde, hat uns Corona und das Home Office gelehrt: es braucht nicht alle zwangsläufig unter einem Dach, um gute Arbeit zu leisten. Aber es braucht alle an Bord! Was klassische Intranetlösungen früher über den Startbildschirm leistete, reicht heute lange nicht mehr aus, um alle (Langzeitkranke, Außendienstler, Home Officer, Elternzeitler und Co.) einzubinden. Die Technik versagt, wo es „menschelt“: hier sind Kommunikationsprozesse gefragt, um die richtigen Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben. Und wer kennt die Anforderungen besser, als die beteiligten Mitarbeiter selbst.

 

Allein diese heraus zu kitzeln und gemeinsam zu optimieren, ist ein Beteiligungsprozess. Ein spannender, wie wir finden. Und in jedem Fall ein spürbar lohnenswerter. Warum?

 

  • Keine Zeitverschwendung mehr auf der Suche nach Informationen
  • Pünktliche Informationen an der richtigen Stelle
  • Die richtigen Informationen, um den Prozess reibungslos voranzutreiben.
  • Mehr Motivation auf Mitarbeiterseite und
  • Gute Ideen, das eigene Produkt oder den eigenen Prozess noch optimaler zu gestalten.

 

Übrigens: Wir haben nicht nur Erfahrung damit, sondern strukturieren Ihre interne Kommunikation auch – und das ist wichtig, damit es letztendlich im Tagesgeschäft funktioniert – passend zu Ihren personellen, zeitlichen und finanziellen Ressourcen. Gemeinsam erarbeiten wir mit Ihrem Team die notwendigen Werkzeuge und stimmen Informationsflüsse aufeinander ab. Eine solche fachliche Beratung zur Steigerung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit wird in KMU übrigens gefördert – weil nur so Innovationen entstehen, die KMU nach vorne bringen.

 

Braucht es nicht, hat immer funktioniert? – Fragen Sie mal Ihre Mitarbeiter 😉


Erstes DPRG-Landsgruppentreffen beschäftigt sich mit der Problematik Mitarbeiterbindung

Veröffentlicht: 23.03.2018

Erstes DPRG-Landsgruppentreffen beschäftigt sich mit der Problematik Mitarbeiterbindung

Am 22. März 2018 kamen PR-Fachleute aus Thüringen zum ersten diesjährigen Treffen der DPRG-Landesgruppe Sachsen-Anhalt/Thüringen zusammen. Gastgeber des Netzwerkabends war die in Ichtershausen ansässige IHI Charging Systems International Germany GmbH, deren Mitarbeiter an zahlreichen computerfernen Arbeitsplätzen tätig sind. Passend dazu stand die Veranstaltungsreihe unter der Fragestellung „Interne Kommunikation – wie binde ich computerferne Mitarbeiter ein?“.

Nach der Begrüßung durch die stellvertretende DPRG-Landesvorsitzende Ninette Pett führte Prof. Dr. Jeffrey Wimmer von der IMWK Universität Augsburg in das Thema ein. In seinem wissenschaftlichen Beitrag zum  “Einsatz von Gamification in der IK“ stellte er den Nutzen von Gamification in der Mitarbeiterkommunikation dar. Er betonte, dass der spielerische Ansatz tatsächlich für höhere Aufmerksamkeit und Motivation bei Mitarbeitern sorgen kann, allerdings eigne sich dies eher für kurzfristige Effekte, als für nachhaltige Wirkungen.

Crossmediale Mitarbeiterkommunikation der HR-Abteilung

Anschließend präsentierte IHI-Werksleiter Dr. Daniel Bader die Aufgaben und Funktionen des sogenannten Q-Best Centers. Dieses dient bei IHI neben verschiedenen Onlinekanälen zur aktuellen Information der Mitarbeiter. Ins Details führte HR-Leiterin Doreen Erkenbrecher: „Wir nutzen hier zahlreiche Kanäle parallel, um den direkten Austausch mit den Schicht-Mitarbeitern im Werk, aber auch denen in Elternzeit und Krankheit zu pflegen. Seit letztem Jahr zählt dazu auch eine App zur quartalsweisen Mitarbeiterbefragung.“

Netzwerk baut Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis

Die Kombination aus wissenschaftlichem und fachlichem Input gab reichlich Anlass zum Austausch unter den Teilnehmern. Informationen zu weiteren Veranstaltungen und Themen des Landesverbandes erhalten Interessierte unter www.dprg.de. Darüber hinaus kann in den virtuellen Communities der sozialen Netzwerke der Austausch im DPRG-Netzwerk Thüringen gepflegt werden. Die nächste Veranstaltung im Freistaat findet am 13. Juli an der TU Ilmenau statt. Hier präsentieren vier studentische Nachwuchsagenturen ihre PR-Konzeptionen zu den Aufgabenstellen der zwei Auftraggeber aus der Industrie.