Standort-Marketing der Landkreise Gotha und Ilm-Kreis bekommt professionelle Unterstützung

Veröffentlicht: 23.05.2019

Die Kooperation des Regionalmanagements mit dem Fachgebiet Pubic Relations & Technikkommunikation der TU Ilmenau sowie der Gothaer Beratungsgesellschaft PETT PR zeigt einmal mehr, wie Wirtschaft und Wissenschaft in der Region sinnvoll und wertschöpfend miteinander verbunden werden können.

Innerhalb des Projekts stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie können Fachkräfte in der Region gehalten bzw. wieder hierher zurückgeholt werden?
  • Wie können Schülerinnen und Schüler als Azubis und Studierende stärker an die Region gebunden werden?
  • Wie könen sich Familien und Fachkräfte stärker mit ihrer Heimat identifizieren?

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier weiter.

Studierende der TU Ilmenau zusammen mit den betreuenden Dozentinnen Ninette Pett (ganz links) und Elisabeth Wagner-Olfermann (ganz rechts). Foto: Regionalmanagement


Oder: Was Konzerne vom Mittelstand lernen können

Veröffentlicht: 09.05.2019

Zum 7.Österreichischen Kommunikationstag 2019 war in diesem Jahr auch die Mittelstandskommmunikation ein großes Thema. Unter dem Motto „Veränderung-Leadership-Verantwortung“ lud der Österreichische PR-Verband sowie die Quadriga Experten, Kommmunikationsverantwortliche und Agenturen zur Jahreskonferenz nach Wien.

Das Programm war gefüllt mit zahlreichen spannenden Themen rund um Werte und Wege der Führungskommunikation, Trends und Best Cases digitaler Anwendungen. Nachdem Elise Mitchell in ihrer Keynote zur „Umarmung“ von Wandel und Ungewissheit einlud, starteten Ninette Pett und Katharina Scheyerer-Janda (Meinungsbild PR/PRVA-Vorstandsmitglied) mit ihrem Slot zur digitalen Transformation von Beziehungen.

Hier stellte Ninette Pett als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums an der TU Ilmenau ihre Studie zum Strategischen Kommunikationsmanagement im Mittelstand vor, in der sie nicht nur die Rahmenbedingungen sondern auch die gelebte Praxis mittelständischer Kommunikationsarbeit unter die Lupe nahm.

Zu wenig strategisch, zu spontan, zu wenig digitalisiert – den Kritikpunkten der Mittelstandskommunikationsstudien 2015/2016 stellte sie die Erfolgsfaktoren der inhabergeführten Unternehmen gegenüber. „KMU sind schon heute bestens vorbereitet für die direkte, persönliche Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern – genauso aber liefern sie bereits die Vorlage, wie trotz Zielorientierung flexible Anpassungen an den rasanten Wandel des unternehmerischen Umfelds möglich sind“, so Pett.

Im anschließenden Austausch diskutierten die Referentinnen mit den Teilnehmern Thesen, wie mittelständische Unternehmen die digitale Transformation anhand ihrer eigenen Kultur und strukturellen Vorteile erfolgreich bewältigen können.

Die Teilnehmenden waren sich einig darin, dass das Thema Mittelstandskommunikation mehr Raum und mehr Aufmerksamkeit in Praxis und Wissenschaft braucht, um auch den Kommunikationsnachwuchs für die Arbeit in KMU begeistern zu können.


Journalisten sprechen Pett erneut Vertrauen aus

Veröffentlicht: 24.03.2019

Zum Thüringer Landesverbandstag des Deutschen Journalisten Verbandes in Weimar diskutierten die Mitglieder am 23. März 2019 mit dem Thüringer Polizeipräsident Frank-Michael Schwarz über die Zusammenarbeit von Polizei und Medien. Ein großes Thema der Verbandstagung war auch die Zukunft der Thüringer Medienlandschaft vor dem Hintergrund der Ankündigung der FUNKE Mediengruppe, die gedruckte Tageszeitung einzustellen.

Ninette Pett  legt Bericht der Schatzmeisterin vor

Auf der Tagesordnung stand aber auch die Neuwahl des Landesvorstands. Als Unternehmerin wie auch Kommunikationsberaterin ist Ninette Pett seit zwei Jahren Schatzmeisterin und Mitglied des Landesvorstands des DJV. Zum Verbandstag sprachen ihr die Journalisten erneut ihr Vertrauen aus und wählten sie mit 100%iger Zustimmung in den Vorstand des Landesverbands.

Sensibilisierung und Förderung der Medienkompetenz im DJV

Vor dem Hintergrund von Fake News, schlechten Rahmenbedingungen in den Verlagen und Medienhäusern und der zunehmenden Bedeutung von Influencern weiß Pett um die Notwendigkeit des Qualitätsjournalismus: Mit ihrer Arbeit im Verband und an den Hochschulen unterstützt sie aktiv die Sensibilisierung und Medienkompetenz des Nachwuchses, egal auf welcher Seite des Schreibtischs er letztendlich seinen Platz findet.

Weitere Infos zur Arbeit des Journalistenverbandes unter: www.djv-thueringen.de

Foto: Dr. Bernd Seydel


Evaluierung als Tankanzeige - Kommunikationscontrolling als Navigationssystem

Veröffentlicht: 20.03.2019

„50% des eingesetzten Investments in Werbung ist zum Fenster rausgeschmissen – man muss nur wissen, welche Hälfte das ist!“ (Henry Ford)

KMU tun sich mit der gezielten Steuerung von Kommunikation noch schwer, obwohl die digitale Transformation eine Vielzahl an effizienten Auswertungsmöglichkeiten mit sich bringt. Doch was tun mit den ganzen Statistiken?

2015 veröffentlichte Ninette Pett ein Handbuch zur Wirkungsmessung von Unternehmenskommunikation/PR im Mittelstand. Seither hat sich das Kommunikationscontrolling in großen Kommunikationsabteilungen Einzug gehalten. Im Mittelstand ist es kaum besetzt, obwohl gerade hier wichtig wäre zu wissen, welche Hälfte des Budgets gerade fehlinvestiert wird.

Rainer Pollmann, der stellvertretende Leiter des ICV-Arbeitskreises Kommunikations-Controlling, brachte zum Controller-Congress 2018 den Nutzen der Wirkungsmessung auf den Grund. Der Beitrag liefert konkrete Beispiele, erklärt den Bezug zwischen Unternehmenszielen und Kommunikationszielen und den Trend hin zur ganzheitlichen Kommunikationssteuerung.

Wem der komplette Beitrag zu lang ist – die ersten 4 Minuten reichen schon aus, um zu verstehen, worum es geht:


Save the Date: #KTag 2019 in Wien!

Veröffentlicht: 24.01.2019

Save the Date: der #Kommunikationskongress in Österreich bietet am 9.Mai 2019 insbesondere #Kommunikationsberatern und #KMU praxisnahe Impulse für das operative und strategische #Kommunikationsmanagement.

In diesem Jahr wird es hier erstmals einen Slot zur #Mittelstandskommunikation mit Ninette Pett geben. Unter dem Motto „Was Konzerne vom Mittelstand lernen können“ stellt sie hier Auszüge aus einer Studie zum mittelständischen Kommunikatonsmanagement vor und geht auf die Abweichungen und Ursachen in den Prozessen von KMU ein.
Infos zum #KTag19 am 9.Mai 2019 gibt es hier: https://prva.at/events/kommunikationstag


Neuer Arbeitskreis für Mittelstandskommunikation bietet Austausch und Impulse im Zuge der Digitalisierung

Veröffentlicht: 03.01.2019

So mannigfaltig das Feld inhabergeführter kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) ist, so besonders sind ihre Organisations- und Entscheidungsprozesse. Obwohl sie vor den gleichen Herausforderungen stehen wie große Unternehmen und ebenso unter dem Druck von Fachkräftemangel und Digitalisierung neue Wege gehen müssen, tun sie dies auf eine andere Art und Weise. Allein am Beispiel der Mittelstandskommunikation lassen sich deutliche Unterschiede erkennen. Dies ist nicht zuletzt den eingeschränkten personellen und zeitlichen Ressourcen geschuldet.

Krisenkommunikation, digitale Transformation, Bewegtbilder, SMART Data-Nutzung oder interne Kommunikation sind wichtige Themen, die gerade erst auf die Agenda der Mittelständler rücken. Es braucht somit eigene Austauschplattformen, da trotz aller gemeinsamen Herausforderungen markante Unterschiede zu großen Unternehmen bestehen. Bei KMU handelt es sich nicht um herunterskalierbare Konzernstrukturen. Sie folgen eigenen Regeln, bevorzugen kurze Planungshorizonte, agieren situations- und anlassbezogen nach iterativen Trial- und Error-Schleifen. Sie orientieren sich oftmals vorwiegend an den vorhandenen Ressourcen statt an strategischen Zielen.

Nicht nach Lehrbuch und trotzdem erfolgreich? Warum mittelständische Unternehmen nach anderen Regeln spielen

Eine Besonderheit stellt die Einheit von Eigentum und Leitung – oftmals sind es die Geschäftsführer selbst, die die Kommunikationsprozesse neben einer Vielzahl anderer Leitungsaufgaben verantworten. Diese Rahmenbedingungen erschweren ein langfristiges, planvolles Vorgehen. Glücklicherweise hält dieser Umstand Kommunikatoren in kleinen und mittleren Unternehmen nicht davon ab, trotzdem mutig neue Wege einzuschlagen, die vielmals ebenso zum Erfolg führen, weiß Ninette Pett. Sie ist seit 13 Jahren als PR-Beraterin tätig und unterstützt im Rahmen eines Dissertationsprojekts das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau, wo sie sich insbesondere mit dem Kommunikationsmanagement von KMU beschäftigt: „Für die wenigsten gehört gezielte Kommunikation zum Tagesgeschäft, um wertschöpfend zur Erreichung der Unternehmensziele beizutragen – doch diese Einstellung ändert sich im Angesicht der neuen Herausforderungen“, fasst Pett ihre Eindrücke aus Theorie und Praxis zusammen. „KMU finden sich selten in den Best-Practice-Beispielen der Groß- und Vorzeigeunternehmen bzw. in den Lehrbüchern wieder. Inhaltlich, finanziell und personell benötigen sie pragmatische Vorgehensweisen“. Diese sollen ab Januar 2019 im Rahmen eines Arbeitskreises unter dem Dach der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) entwickelt werden. Er wird am 25. Januar in Berlin unter der Leitung von Ninette Pett und ihrer Kollegin Manuela Seubert aus Limburg seine Arbeit aufnehmen.

Plattform für Austausch und Wissenstransfer zur Mittelstandskommunikation

Der Arbeitskreis zur Mittelstandskommunikation soll eine Plattform zum Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und Information bieten. Er richtet sich ausschließlich an Kommunikatoren und Berater dieser besonderen Unternehmensform. Pett und Seubert sind sich einig: Sie wollen eine Brücke schlagen zwischen Praxis und Wissenschaft, um die organisationsspezifischen Eigenheiten der KMU auch für die Kommunikationsforschung zu entdecken wie auch im umgekehrten Sinne wissenschaftliche Modelle und Vorgehen für die Praxis nutzbar zu machen. Die Gründungsveranstaltung findet im Rahmen des DPRG Take Offs 2019 statt – der Fachverband stellt an diesem Tag relevante Themen und Arbeitsfelder der Kommunikationspraxis vor und lädt Interessierte herzlich ein, mit den Kollegen ins (Fach-)gespräch zu kommen. Dabei heißt es allerdings schnell sein, da das Kartenkontingent begrenzt ist.

Informationen zur Veranstaltung erhalten kleine und mittlere Unternehmen auf der Veranstaltungsseite des DPRG Take Offs sowie im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Ilmenau (mittelstandskommunikation@dprg.de).


Gipfeltreffen der Kommunikationsverantwortlichen

Veröffentlicht: 28.08.2018

Bereits zum 5. Mal trafen sich am 17. August 2018 wieder knapp 20 DPRG-Mitglieder der Landesgruppen Sachsen-Anhalt/Thüringen, Niedersachsen-Bremen und Sachsen zu ihrem jährlichen „Gipfeltreffen“ im Harz. Im traditionsreichen Klosterhotel Wöltingerode wurde anhand konkreter Praxisbeispiele die Thematik Natur & Kommunikation erörtert.
Nach dem Besuch unter Tage im Bergwerk Rammelsberg 2017 lag der Fokus diesmal auf der Flora und Fauna des Harzes. Ein besonderes Reizthema dabei: „Die wilden Tiere kehren zurück“, in das Ole Anders, Koordinator des Luchsprojektes im Nationalpark Harz, einführte.


So sind die Bemühungen, Luchs und Wolf in deutschen Wäldern wieder heimisch zu machen, nicht nur naturschutztechnisch relevant, sondern vor allem ein kontroverses Thema, das auch noch beim Abendessen im Klosterrestaurant weiter angeregt diskutiert wurde.
Ein herzliches Dankeschön für ein besonders spannendes Gipfeltreffen geht an das bewährte Organisatorenteam Reinhard Artus (Vors. DPRG-LG Sachsen-Anhalt/Thüringen), Dr. Andreas Brandtner (Vors. DPRG-LG Niedersachsen-Bremen) und Dr. Friedhart Knolle (Nationalpark Harz).

Sie bereiten schon das nächste Gipfeltreffen am 23./24. August 2019 vor und wünschen sich dazu noch mehr Gäste auch aus weiteren Landesgruppen.

Autor: Silke Ziegler-Pierce (IHK Bildungszentrum Halle-Dessau GmbH)

Fotos: Michael Rost (Uniper Kraftwerke GmbH)


Ilmenauer Studenten messen sich mit kreativen Konzepten

Veröffentlicht: 19.07.2018

Ein ganzes Semester lang erhielten Studenten intensive Praxiseinblicke: im Studiengang Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau entwickelten sie im Seminar Public Relations kreative Konzepte für zwei namhafte Thüringer Unternehmen.

Jeweils drei der sechs studentischen „Agenturen“ traten zum Abschluss des Semesters am vergangenen Freitag mit ihren strategischen PR-Konzeptionen gegeneinander an. Damit mündete die intensive Analyse- und Konzeptionsarbeit nach vier Monaten in einer realen Pitchsituation, in welchem sie ihre Ergebnisse den Auftraggebern präsentieren konnten. Betreut wurden die 30 Studenten im 4. Semester von ihren Seminarleiterinnen Elisabeth Wagner-Olfermann und Tatjana Faj, welche sie während der Analysephase sowie bei der Umsetzung methodisch anleiteten. Vielfältige Einblicke in die mittelständische Kommunikationspraxis wie auch fachlich-konstruktives Feedback zur konzeptionellen Arbeit erhielten sie zudem von Ninette Pett als Vertreterin der betreuenden Beratungsgesellschaft für Unternehmenskommunikation aus Gotha.

Die Arbeitsaufträge der Auftraggeber reichten von der strategischen Ausrichtung der Produkt-PR über Analysen zur Ausweitung des Bekanntheitsgrades bis hin zu Konzepten der Fachkräftegewinnung. Von den Ideen und Ergebnissen der Studenten zeigte sich auch die Unternehmen begeistert – mit Sandra Köditz und Steffen Brehme von SAE Schaltanlagenbau Erfurt sowie Daniel Günther und Silvio Hungsberg von Flight Design aus Eisenach saßen jeweils Experten in der Jury, die gemeinsam mit den drei Dozenten die Konzeptionen kritisch beurteilten. Hier setzen sich die beiden Agenturen Prisma Promotions sowie PRima durch – sie wurden von der Jury als Sieger ausgezeichnet.

„Das Niveau der Konzeptionen hat uns überrascht“, berichtet Daniel Günther von Flight Design. „Es waren tolle Ideen dabei, die fundiert erhoben und schlüssig miteinander verknüpft wurden.“ Auch Steffen Brehme von SAE zeigte sich von den Konzeptionen begeistert: „Dank der kreativen Konzeptionen haben wir jetzt einen umfangreichen Fundus an Maßnahmen und Botschaften, den wir für die interne und externe Kommunikation einsetzen können.“ Auch die zweit- und drittplatzierten Kommilitonen haben mit ihrer Arbeit viel gewonnen: Die Studenten konnten einen praxisnahen Einblick in ihr späteres Tätigkeitsfeld erhalten. Sie sichern sich damit nicht nur einen Pluspunkt im Lebenslauf sondern nutzten auch schon mal den direkten Kontakt zum potentiellen Praktikumsunternehmen oder Projektpartner für die kommende Abschlussarbeit.

P.S. Auch für 2019 suchen PETT PR und die TU ILmenau wieder reale „Auftraggeber“ aus der Wirtschaft, die mit ihren Aufgabenstellungen die Nachwuchsagenturen herausfordern. Ansprechpartner hierfür ist Ninette Pett (n.pett@pett-pr.de).