„Brückenschlag“ – PR & Journalismus treffen Social Media

Veröffentlicht: 01.10.2020

DJV Brückenschlag

Am 17. Oktober 2020 lädt der Deutsche Journalisten Verband (DJV) Thüringen wieder zum traditionellen „Brückenschlag“ – Unter diesem Motto werden regelmäßig Veranstaltungen für PR-Profis und JournalistInnen organisiert mit dem Ziel, ein gegenseitiges besseres Verständnis für die Arbeit und die Zielsetzungen des jeweils anderen zu gewinnen.

Das aktuelle Thema „PR & Journalismus treffen Social Media“ verdeutlicht, das beide Disziplinen nicht selten vor ganz ähnlichen Herausforderungen stehen. Umso wichtiger ist der Erfahrungsaustausch darüber, welche Strategien für welches soziale Netzwerk erfolgversprechend sind.

Vor diesem Hintergrund diskutieren die Teilnehmer Fragen wie
• Welche Facebook-Posts „laufen“ besonders gut?
• Warum bekommt der eine Tweet hunderte „Favs“ und der andere nur drei?
• Wie spreche ich Kunden und Geschäftspartner auf LinkedIn an?
• Und wie viele #Hashtags braucht der durchschnittliche Instagram-Beitrag?

Die Veranstaltung wird als sog. „World Café“ organisiert (ähnlich dem „Speed-Dating“) und bietet vier Thementische zu Facebook, Twitter, LinkedIn und Instagram. Ninette Pett wird für die Modellfabrik Vernetzung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums der TU Ilmenau einen eigenen Expertentisch zur Verfügung stellen und die Nutzung von sozialen Businessnetzwerken wie LinkedIn und XING diskutieren. Die Kommunikationswissenschaftlerin stellt die Charakteristik der Netzwerke vor und wird Anregungen zur Digitalisierung und Verzahnung von Marktkommunikation, Öffentlicher Kommunikation, Employer Branding und Beziehungsmanagement geben.

Alle Daten in Kürze:

Was? Forum „PR & Journalismus treffen Social Media“

Wann? 17. Oktober 2020 um 09:45 Uhr – bis ca. 12 Uhr

Wo? Haus Dacheröden, Anger 37, 99084 Erfurt

Die Teilnahme am Forum ist kostenlos. Um Anmeldung wird bis zum 12. Oktober 2020 unter 0361 5660529 oder per E-Mail unter info@djv-thueringen.de gebeten.


G-Forum 2020 – Wir sind dabei!

Veröffentlicht: 29.09.2020

G-Forum 2020Derzeit findet zum 24. Mal die wissenschaftliche Jahreskonferenz für Entrepreneurship, Innovation und Mitttelstand statt. Erstmals virtuell ausgerichtet bietet das G-Forum 2020 eine Woche lang eine geballte Agenda mit spannenden Themen rund um Digitale Transformation, Erfolgsfaktoren & Performance sowie Strategie & Planung. Hier suchen wir Impulse, Wissen und Austausch mit denjenigen, die sich in Forschung, Lehre und Praxis genauso für die besonderen Merkmale mittelständischer Unternehmen interessieren wie wir. Natürlich bringen wir auch eigene Themen und Fragen mit – insbesondere möchten wir vertiefend wissen, was diese Unternehmen und ihre Kommunikationskultur auszeichnet und wie wir ihre strukturellen Besonderheiten als Stärken im strategischen Kommunikationsmanagement einsetzen können.
Neugierig? Hier gibt´s eine Übersicht zur Tagungsagenda. 

#mittelstanddigital #mittkom #entrepreneurship #kmukommunikation


1.Sitzung des Expertenkreises Mittelstandskommunikation

Veröffentlicht: 21.10.2019

Im Rahmen der #Cosca19 fand am 27. September die 1. Arbeitskreissitzung der Expertengruppe Mittelstandskommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft an der Hochschule Darmstadt statt. Auf dem Mediencampus in Dieburg begrüßten die Leiterinnen Ninette Pett, Manuela Seubert sowie Thomas Pleil als Gastgeber des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Kommunikation die Teilnehmer.

Schwerpunkt der ersten Arbeitssitzung der im Januar ins Leben gerufenen Expertengruppe war zunächst die Verabschiedung der Arbeitsordnung: Wer kann mitarbeiten, woran soll gearbeitet werden und wo liegen Grenzen. Hinsichtlich der Teilnehmerzusammensetzung wurde schnell Einigung darüber erzielt, dass jeder interessierte Gast herzlich willkommen ist, der in einem mittelständischen Unternehmen für die Kommunikationsarbeit tätig ist, diese berät oder durch Lehre, Forschung oder Praxis anderweitig hiermit in Berührung kommt. Für gute Arbeitsergebnisse sei eine regelmäßige Teilnahme erwünscht. Einseitige Aquise- oder Vertriebstätigkeiten schloss das Konsortium aus – „Wir wollen als Expertenkreis Fragestellungen aus der Praxis aufnehmen und praktikable Lösungen erarbeiten, aber keine Werbeplattform bieten“, betonte Ninette Pett.

Manuela Seubert und Ninette Pett leiten den Expertenkreis Mittelstandskommunikation

Der sehr praktisch gewählte Rahmen des Content Strategy Camp 2019 lieferte hierfür gleich erste Chancen: gemeinsam boten die beiden Arbeitskreisleiterinnen zwei Sessions zum Thema „Wie sag ich´s meinem Chef – Zum Stellenwert von Kommunikation“ sowie „Wie digitalisieren wir Beziehungen?“ an. Beide Sessions waren sehr gut besucht, so dass der junge Expertenkreis auch in den nächsten Sitzungen auf Zuspruch hofft. Die Arbeitskreissitzung schloss mit der Veranstaltungsplanung 2020 – hier sind allein vier Veranstaltungen im Rahmen von Fachtagungen und Konferenzen, Messen, Arbeitskreissitzungen und Webinaren geplant. Eine erste Zusammenfassung zur Sitzung bieten die  DPRG-News – die Termine 2020 werden im Veranstaltungskalender der DPRG bekannt gegeben.

Mittelstands-Session zum BarCamp

Studie zur Europäischen Fachtagung für Strategische Kommunikation vorgestellt

Im Rahmen der 21. Europäischen Fachtagung für Strategische Kommunikation stellte Ninette Pett an der Faculty of Economic and Business am 26. September in Zagreb/Kroatien ihre Dissertaionsstudie vor. Unter der Thematik „Zwischen Adhoc Kommmunikation und strategischer Planung – Zum Einfluss mittelständischer Unternehmensstrukturen auf das Management der Unternehmenskommunikation“ hob sie die Relevanz mittelständischer Unternehmensstruktur und Kultur, deren spezifische Managementpraxis und ihre Bedeutung für die europäische Wirtschaft hervor und verwies auf begründete Abweichungen und deren Ursachen im strategischen Management.

Abweichung oder Erfolgsfaktor?

Für das interdisziplinäre Forschungsthema und den methodischen Ansatz gab es viel Interesse, Zustimmung und Lob aus den Reihen der europäischen Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaftler: Die Arbeit führt erstmals die drei Disziplinen der Organisationskommunikation, der Managementlehre sowie der Entrepreneurshipforschung zusammen, um Abweichungen im Strategischen Kommunikationsmanagement zu erklären. Die Studie soll bis Mitte nächsten Jahres fertig gestellt werden.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, Lehre, Forschung und Beratungspraxis für die Besonderheiten mittelständischer Unternehmen zu sensibilisieren und neue, praktikable Vorgehensweisen für das Strategische Kommmunikationsmanagement ins Feld zu führen.

Strategische Pfade sind Thema der EUPRERA 2020 in Spanien

Die EUPRERA wird jährlich von der European Public Relations Education & Research Association organisiert. Die Organisation setzt sich dafür ein, Forschung und Praxis auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit in Europa zu fördern und zu kombinieren. Die nächste Jahrestagung findet vom 8.-10.Oktober 2020 in Pamplona/Spanien statt.

Eröffnung der 21. EUPRERA in Zagreb/Kroatien

 


Erhebung abgeschlossen – Danke an alle Teilnehmer!

Wie kommunizieren erfolgreiche Mittelständler? Nach welchen Faktoren fällen sie strategische Entscheidungen und wie wirkt sich diese Vorgehensweise auf die Unternehmenskommunikation aus?

Unter diesen Fragestellungen untersuchte Ninette Pett in den vergangenen Monaten im Rahmen einer Dissertationsstudie das strategische Kommunikationsmanagement erfolgreicher Thüringer Mittelständler.

Viele Unternehmen erklärten sich sofort bereit, ihrer Bitte zu folgen und stellten die wertvolle Zeit ihrer  Geschäftsführung sowie Kommunikationsverantwortlichen in den Dienst der Forschung. „Hierfür möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Ich weiß, dass Zeit im Tagesgeschäft ein sehr rares Gut ist – die Bereitschaft, an einem solchen Forschungsprojekt mitzuwirken, ist daher alles andere als selbstverständlich.“

Ziel ist es nun, aus den gewonnenen Erkenntnissen der Befragung einen praktikablen Mehrwert für die Unternehmen abzuleiten – bis März des nächsten Jahres soll die Erhebung ausgewertet werden und die Erkenntnisse den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Prozessschritte des strategischen Kommunikationsmanagements

Cosca 2019 – ein Barcamp mit Mehrwert

Veröffentlicht: 07.10.2019

Auch 2019 war es wieder so weit – zahlreiche Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich zum gemeinsamen Austausch des mittlerweile siebten Content Strategy Camp (#cosca19) auf dem Mediencampus in Darmstadt.

Ziel des Erfahrungsaustausches von Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Agenturen sowie Forschungseinrichtungen ist es jährlich, aktuelle Themen aus Content Marketing und Strategie,(Unternehmens-) Kommunikation, PR, Webdesign und User Experience zu diskutieren, neue Trends zu präsentieren, gemeinsam an Problemlösungsstrategien zu arbeiten sowie eigene Best Cases vorzustellen – Eindrücke der cosca19 sehen Sie in dem kurzen Video zusammengefasst.

Getreu dem Motto – Austausch und Lernen in einem aktiven Umfeld! Und das spannende daran? Als Bar-Camp organisiert sich die cosca völlig selbstständig vor Ort.

Warum es sich lohnt, an der cosca teilzunehmen

Netzwerktreffen und Austauschplattformen in den Fachbereichen gibt es einige – und für Neulinge auch nicht leicht zu filtern, welcher für den angestrebten Wissensaustausch relevant sind und welche eher nicht. Die cosca hingegen bietet neben den zahlreichen Fachgebieten auch aktuelle Themenbezüge und Diskussionsraum über den eigenen Tellerrand hinaus. Der absolute Mehrwert des Barcamps liegt also auch darin, mit Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten in Austausch zu relevanten Arbeits- und Forschungsthemen zu treten oder an positiven Beispielen der Anderen zu partizipieren. Denn man möchte ja weg vom Tunnelblick – hin zur ganzheitlichen Wahrnehmung seines Arbeitsgebietes. Natürlich steht auch das Netzwerken zur cosca im Vordergrund und auch für Neulinge eine lohnenswerte Plattform, um mit anderen Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu treten. Zudem sind auch Vertreter und Kommunikatoren aus dem EK Mittelstandskommunikation sowie Projektleiter aus den Kompetenzzentren Mittelstand 4.0 zur cosca aktiv, was einen direkten und persönlichen fachlichen Austausch ermöglicht.

Wir würden uns freuen, uns auch mit Ihnen nächstes Jahr im Herbst zur Cosca 2020 in Darmstadt zur Mittelstandskommunikation auszutauschen.


Kommunikative Herausforderungen in der Schweißtechnik-Ausbildung – Beitrag zum DVS-Kongress am 17.09.2019 in Rostock

Veröffentlicht: 18.09.2019

Einen Kongressbeitrag mit ganz neuen – weil interdisziplinären – Berührungspunkten durfte Ninette Pett am Dienstag zum DVS-Schweißtechnik-Kongress in Rostock liefern: Gemeinsam mit Prof. Jean-Pierre Bergmann (FG Fertigungstechnik, TU ILmenau) hatte sie im Vorfeld einen Beitrag für den Tagungsband zu den Auswirkungen der Digitalisierung in der Schweißtechnik-Ausbildung vorbereitet.

Vor dem überwiegend technisch-versierten Publikum des Schweiß-Kongresses thematisierte sie die Herausforderung an die Ausbildung, neben technischen Inhalten auch die Wahrnehmung, Einstellung und Wissen von Ausbildern und Auszubildenden ggü. digitalen Prozessen und selbstlernenden Arbeitsmitteln zu berücksichtigen. Denn: Veränderungsprozesse können nur erfolgreich gestaltet werden, wenn die betroffenen Akteure rechtzeitig eingebunden werden. Mit Blick auf automatisierte bis hin zu völlig autonomen Fertigungstechniken sollte also der Fokus zunächst auf den Ausbildern selbst liegen. Hier können insbesondere im Rahmen der digitalen Transformation, ihrer hohen Komplexität und Dynamik und der damit einhergehenden Veränderungen an Qualifikationsprofile schnell Unsicherheiten bzw. Widerstände aufkommen, die an die Auszubildenden vermittelt werden können und ihre erfolgreiche Einführung erschweren. Der Tagungsbeitrag folgt als Blogbeitrag in den nächsten Tagen unter: https://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/digitalblog


Veränderungskommunikation im Rahmen der Digitalisierung: Wie Mitarbeiter erfolgreich neue Technologien annehmen

Wie digitale Veränderungsprozesse auf Mitarbeiter wirken, erklärte Ninette Pett am 17. September 2019 zur IHK-Veranstaltung in Ilmenau den Mitgliedern und Gästen des Regionalausschusses.

Es reiche hierbei nicht, allein das technische Knowhow zur Nutzung von VR-Brillen und vernetzter Software zu vermitteln – vorher ist ein langer kommunikativer Prozess der Mitnahme erforderlich, um das Wissen, die Einstellung und das Verhalten der Beteiligten für eine erfolgreiche Umsetzung zu öffnen. „Der Mensch ist keine Maschine und reagiert auch nicht nach Wunsch auf Knopfdruck“ – daran ändere auch die neue Arbeitsanweisung nichts.

Die Annahme von Innovationen hängt maßgeblich von deren Wahrnehmung ab – hier müssen die Maßnahmen der internen Kommunikation ansetzen. Weiterlesen im aktuellen Beitrag des Kommunikationsblogs des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau: https://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/digitalblog/34-fachbeitraege/150-zwischen-neugier-und-unsicherheit-wie-der-mittelstand-veraenderungsprozesse-besser-meistern-kann