Erhebung abgeschlossen – Danke an alle Teilnehmer!

Veröffentlicht: 21.10.2019

Wie kommunizieren erfolgreiche Mittelständler? Nach welchen Faktoren fällen sie strategische Entscheidungen und wie wirkt sich diese Vorgehensweise auf die Unternehmenskommunikation aus?

Unter diesen Fragestellungen untersuchte Ninette Pett in den vergangenen Monaten im Rahmen einer Dissertationsstudie das strategische Kommunikationsmanagement erfolgreicher Thüringer Mittelständler.

Viele Unternehmen erklärten sich sofort bereit, ihrer Bitte zu folgen und stellten die wertvolle Zeit ihrer  Geschäftsführung sowie Kommunikationsverantwortlichen in den Dienst der Forschung. „Hierfür möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Ich weiß, dass Zeit im Tagesgeschäft ein sehr rares Gut ist – die Bereitschaft, an einem solchen Forschungsprojekt mitzuwirken, ist daher alles andere als selbstverständlich.“

Ziel ist es nun, aus den gewonnenen Erkenntnissen der Befragung einen praktikablen Mehrwert für die Unternehmen abzuleiten – bis März des nächsten Jahres soll die Erhebung ausgewertet werden und die Erkenntnisse den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Prozessschritte des strategischen Kommunikationsmanagements

Cosca 2019 – ein Barcamp mit Mehrwert

Veröffentlicht: 07.10.2019

Auch 2019 war es wieder so weit – zahlreiche Kommunikatorinnen und Kommunikatoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz trafen sich zum gemeinsamen Austausch des mittlerweile siebten Content Strategy Camp (#cosca19) auf dem Mediencampus in Darmstadt.

Ziel des Erfahrungsaustausches von Expertinnen und Experten aus Unternehmen und Agenturen sowie Forschungseinrichtungen ist es jährlich, aktuelle Themen aus Content Marketing und Strategie,(Unternehmens-) Kommunikation, PR, Webdesign und User Experience zu diskutieren, neue Trends zu präsentieren, gemeinsam an Problemlösungsstrategien zu arbeiten sowie eigene Best Cases vorzustellen – Eindrücke der cosca19 sehen Sie in dem kurzen Video zusammengefasst.

Getreu dem Motto – Austausch und Lernen in einem aktiven Umfeld! Und das spannende daran? Als Bar-Camp organisiert sich die cosca völlig selbstständig vor Ort.

Warum es sich lohnt, an der cosca teilzunehmen

Netzwerktreffen und Austauschplattformen in den Fachbereichen gibt es einige – und für Neulinge auch nicht leicht zu filtern, welcher für den angestrebten Wissensaustausch relevant sind und welche eher nicht. Die cosca hingegen bietet neben den zahlreichen Fachgebieten auch aktuelle Themenbezüge und Diskussionsraum über den eigenen Tellerrand hinaus. Der absolute Mehrwert des Barcamps liegt also auch darin, mit Experten aus unterschiedlichen Fachgebieten in Austausch zu relevanten Arbeits- und Forschungsthemen zu treten oder an positiven Beispielen der Anderen zu partizipieren. Denn man möchte ja weg vom Tunnelblick – hin zur ganzheitlichen Wahrnehmung seines Arbeitsgebietes. Natürlich steht auch das Netzwerken zur cosca im Vordergrund und auch für Neulinge eine lohnenswerte Plattform, um mit anderen Kolleginnen und Kollegen in Kontakt zu treten. Zudem sind auch Vertreter und Kommunikatoren aus dem EK Mittelstandskommunikation sowie Projektleiter aus den Kompetenzzentren Mittelstand 4.0 zur cosca aktiv, was einen direkten und persönlichen fachlichen Austausch ermöglicht.

Wir würden uns freuen, uns auch mit Ihnen nächstes Jahr im Herbst zur Cosca 2020 in Darmstadt zur Mittelstandskommunikation auszutauschen.


Kommunikative Herausforderungen in der Schweißtechnik-Ausbildung – Beitrag zum DVS-Kongress am 17.09.2019 in Rostock

Veröffentlicht: 18.09.2019

Einen Kongressbeitrag mit ganz neuen – weil interdisziplinären – Berührungspunkten durfte Ninette Pett am Dienstag zum DVS-Schweißtechnik-Kongress in Rostock liefern: Gemeinsam mit Prof. Jean-Pierre Bergmann (FG Fertigungstechnik, TU ILmenau) hatte sie im Vorfeld einen Beitrag für den Tagungsband zu den Auswirkungen der Digitalisierung in der Schweißtechnik-Ausbildung vorbereitet.

Vor dem überwiegend technisch-versierten Publikum des Schweiß-Kongresses thematisierte sie die Herausforderung an die Ausbildung, neben technischen Inhalten auch die Wahrnehmung, Einstellung und Wissen von Ausbildern und Auszubildenden ggü. digitalen Prozessen und selbstlernenden Arbeitsmitteln zu berücksichtigen. Denn: Veränderungsprozesse können nur erfolgreich gestaltet werden, wenn die betroffenen Akteure rechtzeitig eingebunden werden. Mit Blick auf automatisierte bis hin zu völlig autonomen Fertigungstechniken sollte also der Fokus zunächst auf den Ausbildern selbst liegen. Hier können insbesondere im Rahmen der digitalen Transformation, ihrer hohen Komplexität und Dynamik und der damit einhergehenden Veränderungen an Qualifikationsprofile schnell Unsicherheiten bzw. Widerstände aufkommen, die an die Auszubildenden vermittelt werden können und ihre erfolgreiche Einführung erschweren. Der Tagungsbeitrag folgt als Blogbeitrag in den nächsten Tagen unter: https://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/digitalblog


Veränderungskommunikation im Rahmen der Digitalisierung: Wie Mitarbeiter erfolgreich neue Technologien annehmen

Wie digitale Veränderungsprozesse auf Mitarbeiter wirken, erklärte Ninette Pett am 17. September 2019 zur IHK-Veranstaltung in Ilmenau den Mitgliedern und Gästen des Regionalausschusses.

Es reiche hierbei nicht, allein das technische Knowhow zur Nutzung von VR-Brillen und vernetzter Software zu vermitteln – vorher ist ein langer kommunikativer Prozess der Mitnahme erforderlich, um das Wissen, die Einstellung und das Verhalten der Beteiligten für eine erfolgreiche Umsetzung zu öffnen. „Der Mensch ist keine Maschine und reagiert auch nicht nach Wunsch auf Knopfdruck“ – daran ändere auch die neue Arbeitsanweisung nichts.

Die Annahme von Innovationen hängt maßgeblich von deren Wahrnehmung ab – hier müssen die Maßnahmen der internen Kommunikation ansetzen. Weiterlesen im aktuellen Beitrag des Kommunikationsblogs des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Ilmenau: https://www.kompetenzzentrum-ilmenau.digital/digitalblog/34-fachbeitraege/150-zwischen-neugier-und-unsicherheit-wie-der-mittelstand-veraenderungsprozesse-besser-meistern-kann


Standort-Marketing der Landkreise Gotha und Ilm-Kreis bekommt professionelle Unterstützung

Veröffentlicht: 23.05.2019

Die Kooperation des Regionalmanagements mit dem Fachgebiet Pubic Relations & Technikkommunikation der TU Ilmenau sowie der Gothaer Beratungsgesellschaft PETT PR zeigt einmal mehr, wie Wirtschaft und Wissenschaft in der Region sinnvoll und wertschöpfend miteinander verbunden werden können.

Innerhalb des Projekts stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie können Fachkräfte in der Region gehalten bzw. wieder hierher zurückgeholt werden?
  • Wie können Schülerinnen und Schüler als Azubis und Studierende stärker an die Region gebunden werden?
  • Wie könen sich Familien und Fachkräfte stärker mit ihrer Heimat identifizieren?

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier weiter.

Studierende der TU Ilmenau zusammen mit den betreuenden Dozentinnen Ninette Pett (ganz links) und Elisabeth Wagner-Olfermann (ganz rechts). Foto: Regionalmanagement


Oder: Was Konzerne vom Mittelstand lernen können

Veröffentlicht: 09.05.2019

Zum 7.Österreichischen Kommunikationstag 2019 war in diesem Jahr auch die Mittelstandskommmunikation ein großes Thema. Unter dem Motto „Veränderung-Leadership-Verantwortung“ lud der Österreichische PR-Verband sowie die Quadriga Experten, Kommmunikationsverantwortliche und Agenturen zur Jahreskonferenz nach Wien.

Das Programm war gefüllt mit zahlreichen spannenden Themen rund um Werte und Wege der Führungskommunikation, Trends und Best Cases digitaler Anwendungen. Nachdem Elise Mitchell in ihrer Keynote zur „Umarmung“ von Wandel und Ungewissheit einlud, starteten Ninette Pett und Katharina Scheyerer-Janda (Meinungsbild PR/PRVA-Vorstandsmitglied) mit ihrem Slot zur digitalen Transformation von Beziehungen.

Hier stellte Ninette Pett als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums an der TU Ilmenau ihre Studie zum Strategischen Kommunikationsmanagement im Mittelstand vor, in der sie nicht nur die Rahmenbedingungen sondern auch die gelebte Praxis mittelständischer Kommunikationsarbeit unter die Lupe nahm.

Zu wenig strategisch, zu spontan, zu wenig digitalisiert – den Kritikpunkten der Mittelstandskommunikationsstudien 2015/2016 stellte sie die Erfolgsfaktoren der inhabergeführten Unternehmen gegenüber. „KMU sind schon heute bestens vorbereitet für die direkte, persönliche Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern – genauso aber liefern sie bereits die Vorlage, wie trotz Zielorientierung flexible Anpassungen an den rasanten Wandel des unternehmerischen Umfelds möglich sind“, so Pett.

Im anschließenden Austausch diskutierten die Referentinnen mit den Teilnehmern Thesen, wie mittelständische Unternehmen die digitale Transformation anhand ihrer eigenen Kultur und strukturellen Vorteile erfolgreich bewältigen können.

Die Teilnehmenden waren sich einig darin, dass das Thema Mittelstandskommunikation mehr Raum und mehr Aufmerksamkeit in Praxis und Wissenschaft braucht, um auch den Kommunikationsnachwuchs für die Arbeit in KMU begeistern zu können.


Journalisten sprechen Pett erneut Vertrauen aus

Veröffentlicht: 24.03.2019

Zum Thüringer Landesverbandstag des Deutschen Journalisten Verbandes in Weimar diskutierten die Mitglieder am 23. März 2019 mit dem Thüringer Polizeipräsident Frank-Michael Schwarz über die Zusammenarbeit von Polizei und Medien. Ein großes Thema der Verbandstagung war auch die Zukunft der Thüringer Medienlandschaft vor dem Hintergrund der Ankündigung der FUNKE Mediengruppe, die gedruckte Tageszeitung einzustellen.

Ninette Pett  legt Bericht der Schatzmeisterin vor

Auf der Tagesordnung stand aber auch die Neuwahl des Landesvorstands. Als Unternehmerin wie auch Kommunikationsberaterin ist Ninette Pett seit zwei Jahren Schatzmeisterin und Mitglied des Landesvorstands des DJV. Zum Verbandstag sprachen ihr die Journalisten erneut ihr Vertrauen aus und wählten sie mit 100%iger Zustimmung in den Vorstand des Landesverbands.

Sensibilisierung und Förderung der Medienkompetenz im DJV

Vor dem Hintergrund von Fake News, schlechten Rahmenbedingungen in den Verlagen und Medienhäusern und der zunehmenden Bedeutung von Influencern weiß Pett um die Notwendigkeit des Qualitätsjournalismus: Mit ihrer Arbeit im Verband und an den Hochschulen unterstützt sie aktiv die Sensibilisierung und Medienkompetenz des Nachwuchses, egal auf welcher Seite des Schreibtischs er letztendlich seinen Platz findet.

Weitere Infos zur Arbeit des Journalistenverbandes unter: www.djv-thueringen.de

Foto: Dr. Bernd Seydel


Evaluierung als Tankanzeige - Kommunikationscontrolling als Navigationssystem

Veröffentlicht: 20.03.2019

„50% des eingesetzten Investments in Werbung ist zum Fenster rausgeschmissen – man muss nur wissen, welche Hälfte das ist!“ (Henry Ford)

KMU tun sich mit der gezielten Steuerung von Kommunikation noch schwer, obwohl die digitale Transformation eine Vielzahl an effizienten Auswertungsmöglichkeiten mit sich bringt. Doch was tun mit den ganzen Statistiken?

2015 veröffentlichte Ninette Pett ein Handbuch zur Wirkungsmessung von Unternehmenskommunikation/PR im Mittelstand. Seither hat sich das Kommunikationscontrolling in großen Kommunikationsabteilungen Einzug gehalten. Im Mittelstand ist es kaum besetzt, obwohl gerade hier wichtig wäre zu wissen, welche Hälfte des Budgets gerade fehlinvestiert wird.

Rainer Pollmann, der stellvertretende Leiter des ICV-Arbeitskreises Kommunikations-Controlling, brachte zum Controller-Congress 2018 den Nutzen der Wirkungsmessung auf den Grund. Der Beitrag liefert konkrete Beispiele, erklärt den Bezug zwischen Unternehmenszielen und Kommunikationszielen und den Trend hin zur ganzheitlichen Kommunikationssteuerung.

Wem der komplette Beitrag zu lang ist – die ersten 4 Minuten reichen schon aus, um zu verstehen, worum es geht: