1.Sitzung des Expertenkreises Mittelstandskommunikation

Veröffentlicht: 21.10.2019

Im Rahmen der #Cosca19 fand am 27. September die 1. Arbeitskreissitzung der Expertengruppe Mittelstandskommunikation der Deutschen Public Relations Gesellschaft an der Hochschule Darmstadt statt. Auf dem Mediencampus in Dieburg begrüßten die Leiterinnen Ninette Pett, Manuela Seubert sowie Thomas Pleil als Gastgeber des Mittelstand 4.0- Kompetenzzentrums Kommunikation die Teilnehmer.

Schwerpunkt der ersten Arbeitssitzung der im Januar ins Leben gerufenen Expertengruppe war zunächst die Verabschiedung der Arbeitsordnung: Wer kann mitarbeiten, woran soll gearbeitet werden und wo liegen Grenzen. Hinsichtlich der Teilnehmerzusammensetzung wurde schnell Einigung darüber erzielt, dass jeder interessierte Gast herzlich willkommen ist, der in einem mittelständischen Unternehmen für die Kommunikationsarbeit tätig ist, diese berät oder durch Lehre, Forschung oder Praxis anderweitig hiermit in Berührung kommt. Für gute Arbeitsergebnisse sei eine regelmäßige Teilnahme erwünscht. Einseitige Aquise- oder Vertriebstätigkeiten schloss das Konsortium aus – „Wir wollen als Expertenkreis Fragestellungen aus der Praxis aufnehmen und praktikable Lösungen erarbeiten, aber keine Werbeplattform bieten“, betonte Ninette Pett.

Manuela Seubert und Ninette Pett leiten den Expertenkreis Mittelstandskommunikation

Der sehr praktisch gewählte Rahmen des Content Strategy Camp 2019 lieferte hierfür gleich erste Chancen: gemeinsam boten die beiden Arbeitskreisleiterinnen zwei Sessions zum Thema „Wie sag ich´s meinem Chef – Zum Stellenwert von Kommunikation“ sowie „Wie digitalisieren wir Beziehungen?“ an. Beide Sessions waren sehr gut besucht, so dass der junge Expertenkreis auch in den nächsten Sitzungen auf Zuspruch hofft. Die Arbeitskreissitzung schloss mit der Veranstaltungsplanung 2020 – hier sind allein vier Veranstaltungen im Rahmen von Fachtagungen und Konferenzen, Messen, Arbeitskreissitzungen und Webinaren geplant. Eine erste Zusammenfassung zur Sitzung bieten die  DPRG-News – die Termine 2020 werden im Veranstaltungskalender der DPRG bekannt gegeben.

Mittelstands-Session zum BarCamp

Studie zur Europäischen Fachtagung für Strategische Kommunikation vorgestellt

Im Rahmen der 21. Europäischen Fachtagung für Strategische Kommunikation stellte Ninette Pett an der Faculty of Economic and Business am 26. September in Zagreb/Kroatien ihre Dissertaionsstudie vor. Unter der Thematik „Zwischen Adhoc Kommmunikation und strategischer Planung – Zum Einfluss mittelständischer Unternehmensstrukturen auf das Management der Unternehmenskommunikation“ hob sie die Relevanz mittelständischer Unternehmensstruktur und Kultur, deren spezifische Managementpraxis und ihre Bedeutung für die europäische Wirtschaft hervor und verwies auf begründete Abweichungen und deren Ursachen im strategischen Management.

Abweichung oder Erfolgsfaktor?

Für das interdisziplinäre Forschungsthema und den methodischen Ansatz gab es viel Interesse, Zustimmung und Lob aus den Reihen der europäischen Wirtschafts- und Kommunikationswissenschaftler: Die Arbeit führt erstmals die drei Disziplinen der Organisationskommunikation, der Managementlehre sowie der Entrepreneurshipforschung zusammen, um Abweichungen im Strategischen Kommunikationsmanagement zu erklären. Die Studie soll bis Mitte nächsten Jahres fertig gestellt werden.

Ziel des Forschungsprojektes ist es, Lehre, Forschung und Beratungspraxis für die Besonderheiten mittelständischer Unternehmen zu sensibilisieren und neue, praktikable Vorgehensweisen für das Strategische Kommmunikationsmanagement ins Feld zu führen.

Strategische Pfade sind Thema der EUPRERA 2020 in Spanien

Die EUPRERA wird jährlich von der European Public Relations Education & Research Association organisiert. Die Organisation setzt sich dafür ein, Forschung und Praxis auf dem Gebiet der Öffentlichkeitsarbeit in Europa zu fördern und zu kombinieren. Die nächste Jahrestagung findet vom 8.-10.Oktober 2020 in Pamplona/Spanien statt.

Eröffnung der 21. EUPRERA in Zagreb/Kroatien

 


Erhebung abgeschlossen – Danke an alle Teilnehmer!

Wie kommunizieren erfolgreiche Mittelständler? Nach welchen Faktoren fällen sie strategische Entscheidungen und wie wirkt sich diese Vorgehensweise auf die Unternehmenskommunikation aus?

Unter diesen Fragestellungen untersuchte Ninette Pett in den vergangenen Monaten im Rahmen einer Dissertationsstudie das strategische Kommunikationsmanagement erfolgreicher Thüringer Mittelständler.

Viele Unternehmen erklärten sich sofort bereit, ihrer Bitte zu folgen und stellten die wertvolle Zeit ihrer  Geschäftsführung sowie Kommunikationsverantwortlichen in den Dienst der Forschung. „Hierfür möchte ich mich ganz herzlich bedanken! Ich weiß, dass Zeit im Tagesgeschäft ein sehr rares Gut ist – die Bereitschaft, an einem solchen Forschungsprojekt mitzuwirken, ist daher alles andere als selbstverständlich.“

Ziel ist es nun, aus den gewonnenen Erkenntnissen der Befragung einen praktikablen Mehrwert für die Unternehmen abzuleiten – bis März des nächsten Jahres soll die Erhebung ausgewertet werden und die Erkenntnisse den Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.

Prozessschritte des strategischen Kommunikationsmanagements

Keine Agentur? Was dann? Thüringer Potenziale sichtbar machen.

Veröffentlicht: 25.06.2019

Im Feld der Unternehmenskommunikation gibt es eine Vielzahl von Aufgaben. Manche sind eher kreativer Natur (z.B. grafische Leistungen, redaktionelle Arbeiten u.a.). Manche eher organisatorisch (Events organisieren, Publikationen herstellen lassen etc.).

Doch wer legt fest, was eigentlich gemacht werden muss, um die gesetzten Ziele zu erreichen? Wer hinterfragt, was wo wann wirkt und wie Botschaften wahrgenommen werden? Wer hilft zu entscheiden, wofür es sich lohnt, Geld auszugeben?

Hier kommen wir ins Spiel: Unsere Aufgabe ist die strategische Planung, Konzeption und Steuerung von Kommunikationsmaßnahmen, ihre Abstimmung über sämtliche Bereiche (PR, HR, Marketing/ Vertrieb etc.) hinweg sowie natürlich die Kontrolle der eingesetzten Mittel – quasi das Management der Unternehmenskommunikation. Im folgenden Video haben wir mal versucht zu erklären, was wir da eigentlich bewirken:


Oder: Was Konzerne vom Mittelstand lernen können

Veröffentlicht: 09.05.2019

Zum 7.Österreichischen Kommunikationstag 2019 war in diesem Jahr auch die Mittelstandskommmunikation ein großes Thema. Unter dem Motto „Veränderung-Leadership-Verantwortung“ lud der Österreichische PR-Verband sowie die Quadriga Experten, Kommmunikationsverantwortliche und Agenturen zur Jahreskonferenz nach Wien.

Das Programm war gefüllt mit zahlreichen spannenden Themen rund um Werte und Wege der Führungskommunikation, Trends und Best Cases digitaler Anwendungen. Nachdem Elise Mitchell in ihrer Keynote zur „Umarmung“ von Wandel und Ungewissheit einlud, starteten Ninette Pett und Katharina Scheyerer-Janda (Meinungsbild PR/PRVA-Vorstandsmitglied) mit ihrem Slot zur digitalen Transformation von Beziehungen.

Hier stellte Ninette Pett als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums an der TU Ilmenau ihre Studie zum Strategischen Kommunikationsmanagement im Mittelstand vor, in der sie nicht nur die Rahmenbedingungen sondern auch die gelebte Praxis mittelständischer Kommunikationsarbeit unter die Lupe nahm.

Zu wenig strategisch, zu spontan, zu wenig digitalisiert – den Kritikpunkten der Mittelstandskommunikationsstudien 2015/2016 stellte sie die Erfolgsfaktoren der inhabergeführten Unternehmen gegenüber. „KMU sind schon heute bestens vorbereitet für die direkte, persönliche Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern – genauso aber liefern sie bereits die Vorlage, wie trotz Zielorientierung flexible Anpassungen an den rasanten Wandel des unternehmerischen Umfelds möglich sind“, so Pett.

Im anschließenden Austausch diskutierten die Referentinnen mit den Teilnehmern Thesen, wie mittelständische Unternehmen die digitale Transformation anhand ihrer eigenen Kultur und strukturellen Vorteile erfolgreich bewältigen können.

Die Teilnehmenden waren sich einig darin, dass das Thema Mittelstandskommunikation mehr Raum und mehr Aufmerksamkeit in Praxis und Wissenschaft braucht, um auch den Kommunikationsnachwuchs für die Arbeit in KMU begeistern zu können.


Vier Seiten des Schreibtischs

Veröffentlicht: 21.03.2019

Zum Tag der Berufe am 21. März können sich die Schüler des Gustav-Freytag-Gymnasiums in Gotha jedes Jahr über verschiedene Unternehmen, Tätigkeitsfelder und Studiengänge in Thüringen informieren. Auch PETT PR nahm bereits zum zweiten Mal teil und stellte die vier Seiten des Schreibtischs in der Unternehmenskommunikation vor.

Als ehemalige Schülerin des Gymnasiums gab Ninette Pett den Schülern der 11. und 12. Klasse einen Überblick zu den Themenfeldern Marketing, PR, Journalismus und Kommunikationsmanagement. Neben den Aufgaben, Ausbildungsmöglichkeiten und Einsatzbeispielen des späteren Berufsfeldes lud sie die Jugendlichen ein, sich an einer der Schreibtischseiten auszuprobieren.

So wurde gemeinsam ein integriertes Kommunikationskonzept für den „Berufsinformationstag 2020“ erarbeitet. Während das Management plante, budgetierte und steuerte, gestalteten die Kreativbereiche redaktionelle Texte, Social Media Inhalte und Werbematerial – Spaß garantiert :-).

 


Evaluierung als Tankanzeige - Kommunikationscontrolling als Navigationssystem

Veröffentlicht: 20.03.2019

„50% des eingesetzten Investments in Werbung ist zum Fenster rausgeschmissen – man muss nur wissen, welche Hälfte das ist!“ (Henry Ford)

KMU tun sich mit der gezielten Steuerung von Kommunikation noch schwer, obwohl die digitale Transformation eine Vielzahl an effizienten Auswertungsmöglichkeiten mit sich bringt. Doch was tun mit den ganzen Statistiken?

2015 veröffentlichte Ninette Pett ein Handbuch zur Wirkungsmessung von Unternehmenskommunikation/PR im Mittelstand. Seither hat sich das Kommunikationscontrolling in großen Kommunikationsabteilungen Einzug gehalten. Im Mittelstand ist es kaum besetzt, obwohl gerade hier wichtig wäre zu wissen, welche Hälfte des Budgets gerade fehlinvestiert wird.

Rainer Pollmann, der stellvertretende Leiter des ICV-Arbeitskreises Kommunikations-Controlling, brachte zum Controller-Congress 2018 den Nutzen der Wirkungsmessung auf den Grund. Der Beitrag liefert konkrete Beispiele, erklärt den Bezug zwischen Unternehmenszielen und Kommunikationszielen und den Trend hin zur ganzheitlichen Kommunikationssteuerung.

Wem der komplette Beitrag zu lang ist – die ersten 4 Minuten reichen schon aus, um zu verstehen, worum es geht: